Wachter-Wiesler

Burgenland, Österreich

Das Weingut Wachter-Wiesler ist etwas ganz Seltenes im Weinbau.

Fast überall entstehen neue Weingüter, weil sich Famillienmitglieder nicht mehr grün sind. Die Wachters und die Wieslers sind den umgekehrten Weg gegangen. Sie haben sich zusammengetan und das vor allem aus der Liebe zum Wein, oder sollte man besser sagen, aus der Liebe zum Blaufränkisch?

Die Spitzengewächse spielen in der internationalen Oberklasse mit und zeichnen sich vor allem durch eine kernige Spannung und nachhaltige Stoffigkeit aus. Das Schöne am Blaufränkische ist, dass auch die Frucht nicht zu kurz kommt. 1990 begann die Zusammenarbeit der beiden Familien und 1992 brachten sie den ersten gemeinsamen Wein, den Bela-Joska, benannt nach den beiden Grossvätern, auf die Flasche. Mittlerweile liegt die Anbaufläche des Weinguts Wachter-Wiesler bei knapp 10 Hektar eigener Weingärten, von denen der mit 35 Jahre alten Reben bestockten Eisenberg die Spitze in Punkto Qualität bildet.

Sobald man die Wachter-Wiesler Weine verkostet hat, muss man den beiden Familien Tribut zollen, denn in so kurzer Zeit hat sich wohl niemand in der Spitze der österreichischen Rotweinerzeuger vorgearbeitet.

Weine von Wachter-Wiesler